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Der Grundstein für die hier vorliegenden Daten, wurden in jahrelanger Arbeit, von meiner Mutter Edeltraud Mehl geb. Kühnel, gelegt.

Dafür ein riesengroßes Dankeschön!

Nachdem ihr PC den Geist aufgegeben hat, habe ich die Daten retten und rekonstruieren können. Gleichzeitig habe ich diese in ein aktuelle Programm übernommen, mit welchem ich auch diese Webseiten gemacht habe.

Da ich nun angefixt war (vorher hatte ich wenig Interesse an den ganzen Sachen), habe ich div. Fotos eingebunden. Außerdem habe ich mehrere tausend Stunden im web verbracht und noch div. historische Dokumente auftreiben können.

Leider sind diese zwar gescannt, aber in den seltensten Fällen indiziert. D.h. ich habe wochenlang Dokumente mit oft über 200 Seiten durchgeblättert und versucht in den, in alter Schreibschrift verfassten Seiten, irgendeinen Verwandten zu finden. So habe ich der Datenbank noch weit über 8500 Personen hinzugefügt, welche mehr oder weniger mit uns in Verbindung stehen. Die älteste Person in der Datenbank ist mein Ur-ur-ur-ur-ur-ur-ur-ur-großvater Georg Mattauch, geboren im Jahr 1655 (mit der Geburtsurkunde!), aus der Kühnel-Linie (und dass sein Vater (mein 9fache Urgroßvater) Michael hieß, ist auch bekannt, allerdings ohne Daten.  Das Archiv geht nicht weiter in die Vergangenheit)! Außerdem habe ich alle Heiratsurkunden bis zu ihm gefunden!  Fazit: Die Arbeit hat sich gelohnt :-D.

update 11.03.2019: der älteste Vorfahr ist jetzt Matheus Gürtler (10facher Urgroßvater) geb. 1602! Und für mich der Hammer: Michael Mattauch war bei vier von acht Kindern des Matheus Gürtler Trauzeuge!

In Ostpreußen gehen die Archive leider nur bis ca. 1850 zurück, so dass ich dort nicht weiterkomme.

Als besonders schwierig stellte sich dabei das Entziffern der alten Handschriften heraus. Wenn jemand also in den verlinkten Seiten noch weitere Informationen finden sollte, informiert mich bitte! Ich werde das dann noch einpflegen.

Allgemeine Bemerkung zu den Urkunden: Prinzipiell ist es schwierig, aus den alten Urkunden die Namen und Orte richtig zu lesen. Darum kann es, besonders bei einzeln stehenden Personen sein, dass der Name falsch (gelesen) ist.

Außerdem hat sich oftmals im Laufe der Zeit die Schreibweise der Namen und Orte geändert, aus Doms wurde Thoms, aus Stiaschke wurde Taschke usw. Bei den Frauen wurde regelmäßig ein -in an den (männlichen) Nachnamen angehängt, z.B. wird aus der Anna Kühnel die Kühnelin. Man muss wohl davon ausgehen, dass die Mehrheit nicht lesen und schreiben konnte, so dass der Schreiberling das aufschrieb was er verstand.

Hinzu kommt der gesprochene Dialekt. "D" und "T" waren kaum zu unterscheiden, wenn meine Oma meinte etwas sei "schön", dann sagte sie "schie", so erklärt sich z.B. auch, dass in den Registern der Ort Schönau oft als Schinau geschrieben wurde. Ein weiteres Problem sind die Altersangaben in den Sterbe- und Heiratsurkunden, da wurde wohl oft mehr geschätzt als geprüft und/oder gerechnet.

Trotzdem habe ich versucht alles nach bestem Wissen zu recherchieren, Fehler sind natürlich trotzdem nicht auszuschließen.

Hier noch ein Hinweis zu den vom Programm angezeigten (etwas unüblichen) Verwandtschaftsgraden, welche sich auf der Webseite auf mich bzw. meine Geschwister beziehen:

Großeltern ist klar
Urgroßeltern ist klar
Alteltern Ururgroßeltern
Altgroßeltern 3x ur
Alturgroßeltern 4x ur
Obereltern 5x
Obergroßeltern 6x
Oberurgroßeltern 7x
Stammeltern 8x

Ein besonderer Hinweis noch an die junge Generation: Lasst Euch von Euren Großeltern, Eltern, Onkels und Tanten viel über Eure Vorfahren erzählen! Wenn diese einmal nicht mehr sind, sind alle Informationen verloren, wie ich jetzt schmerzhaft feststellen musste!

Dann hoffe ich, dass sich einige jetzt besser in ihre Vergangenheit einlesen können. Über weitere Hinweise, Fakten und Fotos würde ich mich jederzeit sehr freuen!

Liebe Grüße an die ganze Verwandtschaft aus Greifswald!

Lutz